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Die Agonie und Ekstase des Steve Jobs

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Erzähltheater

Spiel: Stefan Lubinski
Regie: Gerhard Piske

Monolog von Mike Daisey

Zu sanft leuchtenden Laptops und Mobiltelefonen bauen Menschen ein so inniges Verhältnis auf, dass man von Freundschaft sprechen kann. Hier lernt ein Apple-Fan die dunkle Seite seines besten Freundes nördlich von Hongkong kennen: Im chinesischen Shenzhen endet die Zauberwelt von iPhone, iPod und iPad.
«iCity», die gigantische Fabrikwelt des Elektronikproduzenten Foxconn, geriet spätestens 2010 in den Fokus der Weltöffentlichkeit, als nach Mitarbeiter-Selbstmorden Fangnetze zwischen die Hochhäuser gespannt wurden. Diese Geschichte erzählt von einem glühenden Apple-Verehrer, dem die Unschuld abhanden kommt, und von seinem bewunderten Helden: Steven Paul Jobs (1955-2011), damals charismatischer Frontmann des milliardenschweren Weltkonzerns.
Kann ein visionärer Konzern, der für seine Liebe zum Detail berühmt ist, die Zustände an seinem Hauptproduktionsort aus den Augen verloren haben? Und: Welchen ethischen Preis sind Konsument/innen bereit, für ihre Technologieverliebtheit in Kauf zu nehmen?

Fr. 06. Oktober 2017
Bar & Abendkasse ab 19:15 Uhr
Beginn 20:15 Uhr
Eintritt Fr. 40.–
Mitglieder Fr. 30.–
Kulturlegi Fr. 20.–

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