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Stärkung der politischen Interessen unserer Region

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Erster Anlass „Netzwerk Politik“ der Standortförderung

Stärkung der politischen Interessen unserer Region

07.02.2018

Über dreissig Gemeinde- und Kantonsräte tauschten sich darüber aus, ob und welche politischen Interessen unserer Region beim Kanton besser portiert werden könnten. Gesucht ist eine Win-Win Situation für die Gemeinden unseres Bezirks und die Arbeit unserer Kantonsräte. Die Standortförderung Knonaueramt will hierfür eine institutionalisierte Plattform zwischen Gemeinde- und Kantonsräten zu aufsetzen.

Es besteht Handlungsbedarf

Nein, das Bild, das der Kanton vom Säuliamt habe, sei nicht adäquat; wir würden eher als zweitrangige Randregion wahrgenommen und behandelt; unser Image müsse korrigiert werden, war etwa von Gemeinderäten zu hören. Dies im alt ehrwürdigen Saal der Gemeindebibliothek Hausen am Albis, wohin die Standortförderung zu einem Gedankenaustausch unter Gemeinde- und Kantonsräten geladen hatte.

Gemeinde- und Kantonsräte an einem Strick ziehen lassen

Ziel dieses Sondierungs- und Pilotanlasses war herauszufinden, ob — und gegebenenfalls wie — eine Plattform gestaltet werden könnte, damit sich die Gemeinde- und Kantonsräte des Knonaueramts zu wichtigen Themen abstimmen könnten. Die Absicht dahinter ist, dass schliesslich die Interessen unseres Säuliamts auf kantonaler Ebene besser wahrgenommen werden.

Das Interesse war offensichtlich: Gut dreissig Gemeinderäte aus dem Bezirk kamen und diskutierten. Zahlreiche Themen und Interessen aus dem kommunal-kantonalen Spannungsfeld kamen zur Sprache wie öffentlicher Verkehr, Raumplanung, Finanzen, Soziallasten und -Leistungen und vieles mehr.

Die politischen Interessen unserer Region stärken

Fünf der sechs Säuliämtler Kantonsräte waren präsent und zeigten allein damit schon ihr Interesse: „Die konkreten Anliegen von Gemeinderäten zu hören hilft mir enorm, mich in Zürich für unseren Bezirk einzusetzen“, sagte zum Beispiel Kantonsrat Daniel Sommer. Spannend und aufschlussreich war ihr Feedback zu all den Anliegen, denn auch sie sind im Kantonsrat bestimmten politischen Fahrplänen unterworfen: «wenn wir am Montag eine Abstimmung im Kantonsrat haben, ist es absolut illusorisch zu meinen, dass wir auf diese noch Einfluss nehmen können, wenn wir am Freitag davor per Email dazu aufgefordert werden», erklärte Kantonsrat Olivier Hofmann. Entscheidend sei die Phase der Behandlung in Kommissionen, und das sei zum Teil Monate, ja Jahre, im Vorfeld, betonte auch Kantonsrat Martin Haab. Und Kantonsrat Ronald Alder fügte hinzu «der intensive und diskussionsfreudige Austausch unter den Gemeinde- und Kantonsräten hat gezeigt, dass wir uns regelmässig treffen sollten, um die Interessen unseres Bezirkes noch besser zu vertreten. Die Standortförderung bietet dazu eine gute Plattform.”

— Was ist das Fazit? Ja, es gibt sie, die heissen Themen; und ja, es gibt auch das Interesse auf beiden Seiten. Und drittens: ja, es braucht Koordination und Struktur, um beides gewinnbringend zusammenzuführen. Die Standortförderung nimmt diese Aufgabe an und macht sich Gedanken zur Konzipierung eines pragmatisch funktionierenden Gefässes zur Stärkung der politischen Interessen unserer Region.