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Zukunftsträchtige Energie für das Knonauer Amt

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Förderung der nachhaltigen Entwicklung

Die Bundesverfassung verpflichtet den Bund zur Förderung der nachhaltigen Entwicklung. Für den Energiebereich heisst dies konkret: mehr Energieeffizienz und Ausbau der erneuerbaren Energiequellen. Ein grosses Zukunftspotenzial zur Ausbeutung von erneuerbaren Energien liegt gerade auch im ländlichen Raum. Brach liegende Potenziale zur energetischen Nutzung sind fast bei allen Erneuerbaren zu finden, so z.B. neben der Sonne, Wasser (Abwasser), Geothermie, Wind, auch im Bereich der landwirtschaftlichen Biomasse und Holz.

Einstieg der Region

Die «EnergieRegion Knonauer Amt» wurde von privater Seite initiiert. Nachdem ein kleiner Kreis von Interessierten die Thematik auf Basis eines kleinen Grundlagenpapiers diskutiert hatte, wurde spontan eine Arbeitgruppe ins Leben gerufen. Man war sich einig, dass es galt, keine Zeit zu verlieren und − für einmal sollten nicht die Gemeinden die Startarbeit übernehmen müssen. Diese sollte von privater Seite angegangen und gemeinsam mit Partnern die notwendigen Unterlagen erarbeitet werden.

Beginn einer Erfolgsgeschichte

Mit zwei Beiträgen im «Anzeiger des Bezirks Affoltern» im 2008 wurden die Grundgedanken in die Öffentlichkeit hinaus getragen. Weitere Interessenten wurden aufgerufen, sich zu melden und mitzutun. Die Gruppe arbeitete unterdessen zügig weiter: Benchmarks und Beispiele im In- und Ausland wurden studiert und schliesslich ein Konzept für das Knonauer Amt ausgearbeitet. Es zeichnete sich klar ab: es braucht eine Studie, die das Potenzial an erneuerbaren Enegien und Energieeffizienz in der Region erfasst.

 

Nicht ohne starke Partner

Nach Vorliegen des Studienkonzepts ging die Arbeitsgruppe auf die Suche nach Partnern, die bereit waren, sich an den Kosten der Studie zu beteiligen. Es ist wohl speziell für unsere Region, dass relativ schnell die beiden Wirtschaftsverbände und die Unternehmen «AGIR AG», «Mobiliar Versicherungen Affoltern» und die «ZKB» der Region ihre Zusage gaben, das Projekt zusammen mit der Standortförderung zu unterstützen. Der durch dieses Engagement gezeigte Wille, das Knonauer Amt nachhaltig zu sichern und entwickeln, spricht für sich. Die Studie lag im Frühling 2010 vor, wurde den Gemeinden präsentiert und übergeben sowie der Öffentlichkeit vorgestellt.

Potenzialstudie 2010 den Gemeinden überreicht

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Projektleitung bei der Standortförderung

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Die Standortförderung hat den Lead über das Projekt «EnergieRegion Knonauer Amt» inne. Im Sinne der Initianten wird sie von privater Seite, zusammen mit weiteren Partnern, unterstützt. Aus einer Supportergruppe, welche sich 2010 konstituierte, hat sich mittlerweile das Forum Energie - Umwelt der Standortförderung gebildet. Das Forum arbeitet in den vier Teilprojekten Produktion, Effizienz, Mobilität und Wissen.

 

Energieunabhängigkeit erreichen

Es ist das Ziel, das Knonauer Amt bis 2050 zur möglichst energieautarken Region zu führen. Es ist weiterhin das Ziel, bis 2050 mindestens 80% des Energieverbrauchs (ohne Verkehr) in der Region über erneuerbare Energien selbst zu produzieren. Energie-Unabhängigkeit bedeutet unter anderem, unabhängig von Öl-Lieferantenländern mit politisch instabilen Verhältnissen zu sein. Gleichzeitig ist Erdöl eine endliche Ressource, die zugleich anderen Zwecken dient − etwa als wertvoller Ausgangsstoff für Kunststoffe und Medikamente.
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