Geschichte

Die Geschichte des Knonauer Amts

Die Stadt Zürich erlangte ab dem Beginn des 15. Jahrhunderts bis zur Reformation nach und nach die Herrschaft über die Gebiete zwischen Albis und Reuss. Schon 1406 verkauften die Erben Johanns von Hallwyl die aus Langnau, Kappel, Rifferswil, Maschwanden, Ottenbach, sowie Teilen des heutigen Obfeldens bestehende, ehemals eschenbachische Vogtei Maschwanden an die Limmatstadt. Im Zuge der eidgenössischen Eroberung des Aargaus 1415 annektierte Zürich dann das Freiamt Affoltern samt der hohen Gerichtsbarkeit zunächst über Steinhausen, das Maschwanderamt und das Kelleramt, sowie über Aesch (Niedergericht 1462 an ZH); dann über Birmensdorf-Oberurdorf (Niedergericht 1485/1511 an ZH), Hedingen (Niedergericht 1503 an ZH) und die Herrschaft Knonau (mit Obermettmenstetten und Aeugst, Niedergericht 1512 an ZH), und schliesslich über Wettswil-Stallikon (Niedergericht 1532/33 an ZH) und Bonstetten (Niedergericht 1538 an ZH). Im Alten Zürichkrieg war die ganze Region stark von Kriegshandlungen betroffen und wurde zwischen 1443 und 1450 durch Schwyz, Glarus, Luzern und Zug verwaltet.

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